Reisebericht Kuba/Mexiko

Von Melanie Keßlinger Dipl.-Ing. (FH).

Es ist nicht die erste Reise, die ich mit Ultramar Touristik unternehme. Wie immer sind die Reiseinformationen perfekt aufgearbeitet und man kann somit stressfrei und gut vorbereitet die Reise beginnen. Reiseleitung und Hotels werden immer mit einem hohen Niveau ausgesucht. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass man Land und Leute kennenlernt und einen Eindruck über die landestypischen und kulinarischen Besonderheiten bekommt.

Geschichtlich kann Kuba in drei große Bereiche geteilt werden, die Spanische Kolonialzeit, die Besatzung durch die USA und Handelspartner UdSSR (Russland). Der Einfluss dieser drei großen Mächte ist an jeder Ecke wahrzunehmen. Beim Besuch einer staatlichen Tabakfabrik konnten wir bei Herstellung einer „Original Havanna – Zigarre“ zusehen. Der Besichtigungsplan umfasste zahlreiche Kulturdenkmäler, wie das Capitol, der Park Parque Central, der Palast der Generalkapitäne, und der große amerikanische Friedhof Cemenerio Colón mit seinen gigantischen Grabstätten. Mit der „Bicitaxi“ (Ritschkar) ging es dann durch die kleinen Gassen Havannas vorbei an typisch kubanischen Geschäften und Wohnhäusern. Bei einem Mojito-Cocktail in der Hemingway-Bar lauschten wir den kubanischen Rhythmen.

Mit Pferdekutschen fuhren wir entlang der Promenade und erlebten den Kontrast zwischen Verfall und Wiederaufbau am stärksten. Eine einmalige Gelegenheit war, an einem kubanischen Konzert teilzunehmen und dabei die Lebenslust der Kubaner hautnah mitzuerleben, wie Sie durch den ganzen Saal tanzten und mitsangen. Bei einer sonnigen Rundfahrt in einem amerikanischen Oldtimer-Cabrio besuchten wir einige weitere Sehens-würdigkeiten, wie Revolutionsplatz, einen typischen kubanischen Bauernmarkt und eine Bodegas.

Der Besuch im Hotel National, wo bereits Al Capone und die ganze US-Mafia aus den zwanziger Jahren abgestiegen waren, genossen wir mit einem Cocktail den Ausblick von der Hotelterrasse. Kubanische Gerichte wurden uns bei einem Kochkurs und anschließender Verkostung näher gebracht. Mexiko ist ein Kontrast zu Kuba. Man spürt hier im Vergleich, wie stark Kuba unter dem Embargo gelitten hat und immer noch leidet. Während Kuba ein rein kultureller Urlaub war, ist Mexiko eine Mischung auch Kultur und Erlebnis. Die Maya-Stätte in Tulum, Chichen Itza, Uxmal sind einmalige, unbeschreibliche Bau-werke, die jede für sich einzigartig und anders ist. Im Naturpark Xcaret, der zugleich auch ein Erlebnispark ist, hat viel Einsicht in die Kultur Mexiko, der Maya und den Totenkult gegeben.

Ein Highlight war das zweistündige Schwimmen durch die Cenote und den Magrovenwald. Neben der Cenoteanlage in Xcaret hatten wir auch die Möglichkeit in einer nach oben geöffneten Cenote in XCajun und einer geschlossenen, höhlenartigen Cenote schwimmen zu gehen. Izamal, die „gelbe Stadt“, dessen Franziskanerkloster „San Antonio de Padua“ auf die Grundmauern eine Maya-Stätte aufgebaut ist, ist ebenfalls so atemberaubend, wie Merida, die Hauptstadt Yucatans.

Die Stadt erwacht nach Sonnenuntergang und ist bekannt für die abendliche Konzerte, Lichtershows und Freilichtaufführungen. Auf der Hacienda „Sotuta e Peon“ wurde uns die Wohnkultur eines Großgrund-besitzers zu der damaligen Zeit nähe gebracht und in die Herstellung der Naturfaser Sisal eingeführt. Das Schöne an diesen Urlaub war, dass auch Zeit geblieben ist, sich in der Sonne unter Palmen an der mexikanischen Karibik-küste zu entspannen.

Ich bedanke mich hiermit für eine wunderbar gelungene Reise, für die hervorrangente Organisation, die die Kontraste aus beiden Ländern so beispiellos und einzigartig wiederspiegelt. Es war wunderbar, dass noch jetzige Kuba so zu erleben, dass sich in den nächsten Jahren auf Grund der Grenzöffnungen und den neuen politischen Einflüssen verändert wird.

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